Sonntag, 18. Juli 2010

Bauen Deutschland

Die Bedeutung der Ständerbauweise bzw. Rähmbauweise ging in Mitteleuropa mit dem Beginn der Industrialisierung stark zurück. Dort wurden fortan auch Wohn- und Gewerbebauten sowie Ställe und Nebengebäude in Massivbauweise erstellt. Eine völlig andere Entwicklung nahm dagegen der Holzbau in Nordamerika. Die dortigen Siedler waren auf eine einfache Baukonstruktion aus leicht verfügbaren Rohstoffen angewiesen. Sie übernahmen die bekannte Ständerbauweise aus Europa und veränderten Sie gemäß ihren Ansprüchen.[5] Auf diesem Weg entwickelte sich der so genannte balloon frame, eine auch als Holzständerbauart bezeichnete Baukonstruktion, die bis heute in den USA und Kanada anzutreffen ist und nach wie vor gebaut wird. Sie unterscheidet sich von der traditionellen europäischen Ständerbauart und hat eigenständige Merkmale entwickelt. Zudem werden die Ständerwände mittlerweile mit Dämmmaterialien ausgefacht und mit Holz- oder Gipskartonplatten beplankt, um den Anforderungen der Wärme- und Schalldämmung gerecht zu werden. Der Bau dieser Holzständerbauten kann dabei entweder mit Hilfe von Fertigteilen oder direkt auf der Baustelle erfolgen.

Sonntag, 4. Juli 2010

Das Bestreben, Fotos elektronisch abspeichern zu können

Das Bestreben, Fotos elektronisch abspeichern zu können, ohne den Umweg über Bild- oder Diascanner machen zu müssen, ist eng an das Aufkommen des Fernsehens verbunden. Fernsehbilder zeigten, dass es möglich ist, Bilder elektronisch zu übertragen und direkt von der Fernsehkamera auf den heimischen Apparat zu projizieren. Das große Problem stellte jedoch die nichtanaloge Speicherung dieser Bilder dar. Die erste Kamera, die als Vorreiter der Digitalkamera angesehen werden kann, wurde deshalb auch als Stillvideo-Kamera bezeichnet und unter dem Namen Mavica (MAgnetic Video CAmera) 1981 von Sony vorgestellt[1] (siehe Bild). Allerdings arbeitete diese Kamera, wie der Name schon vermuten lässt, mit einem Magnetband (auch Video Floppy genannt), was keine digitale Speicherung der Daten zuließ. Vorrangig in den USA brachten Kamerahersteller wie Canon, Nikon, Konica oder Fuji Weiterentwicklungen dieses Modells auf den Markt. In Europa war das Interesse an dieser Technologie eher verhalten[2].
Die erste wirkliche Digitalkamera stellte 1991 die kalifornische Firma Dycam auf der Computerfachmesse CeBIT unter dem Namen Model 3/4 vor. Die Kamera war mit einem lichtempfindlichen CCD-Sensor sowie einem Speichermodul ausgestattet, das die direkte Übertragung der Bilder auf den Computer ermöglichte. Trotz des schwarz-weißen Aufnahmemodus’ und einer – aus heutiger Sicht schlechten – Auflösung von 376x284 Bildpunkten[1] war die Fachpresse begeistert. Das US-amerikanische Wirtschaftsmagazin Fortune wagte sogar folgende Prognose: "Ein Sturm technologischer Innovationen und neuer Produkte sammelt sich über der Welt der Fotografie an, der viel von dem wegblasen wird, was bis heute altbekannt ist. Filme, Chemikalien und Dunkelkammer werden ersetzt werden durch eine Technologie, die blendend und altbacken zugleich ist: den Computer"[3].
Auf der photokina, einer internationalen Fachmesse für die Photo- und Bildbearbeitungsbranche in Köln, präsentierten 1992 nahezu alle namhaften Firmen aus den unterschiedlichsten Bereichen ihre Prototypen. Neben klassischen Kameraherstellern wie etwa Kodak und Rollei waren der Videogigant Sony und der Scanner-Produzent Sictex-Leaf ebenfalls mit Digitalkamerastudien vertreten, denn das Schlagwort "Digital Imaging" verkündete für alle die Entstehung eines neuen Marktes. Nur zwei Jahre später lautete das Motto der photokina "digital total" und machte deutlich, wohin die zukünftige Entwicklung gehen würde. 1994 wird auch als das "offizielle" Startjahr der Digitalen Fotografie in Deutschland angesehen, da die Vogelsänger-Studios den Einsatz von Digitalkameras bekannt gaben. Diese Mitteilung hatte deshalb eine besondere Relevanz, weil die Vogelsänger-Studios – ein großes, europäisches Fotostudio im Bereich Interieurfotografie – bekannt sind für ihren hohen Qualitätsanspruch an Bilder, Bildermacher und Handwerkszeug. Somit setzte einer der Branchenführer im Bereich der Werbefotografie auf digitale Kameratechnik und machte auf diese Weise hierzulande den Weg frei für die Digitalkamera. Allerdings übten sich die Verbraucher bei einem anfänglichen, stolzen Preis für die ersten Modelle von ca. € 1000 in Zurückhaltung, und so blieb der Kundenkreis für die neuen Kameras in den Folgejahren in überschaubarem Rahmen.[2]
Ebenfalls im Jahre 1994 tätigten PC- und Fotoexperten folgende Analyse: "Für den oft zitierten Otto Normalverbraucher dürfte die Digitale Fotografie erst dann interessant werden, wenn namhafte Einzelhandelketten einfachst zu handhabende Digitalkameras als Massenware in ihren Regalen feilbieten und der Fotohandel gleichzeitig die Möglichkeit bietet, von den elektronischen Aufnahmen preisgünstige Papierbilder herzustellen – und dies wird aller Wahrscheinlichkeit nach noch eine geraume Zeit dauern"[2].

Die erste CCD (Charge-coupled Device) Still-Video-Kamera

Die erste CCD (Charge-coupled Device) Still-Video-Kamera wurde 1970 von Bell konstruiert und 1972 meldet Texas Instruments das erste Patent auf eine filmlose Kamera an, welche einen Fernsehbildschirm als Sucher verwendet.
1973 produzierte Fairchild Imaging das erste kommerzielle CCD mit einer Auflösung von 100 × 100 Pixel.
Dieses CCD wurde 1975 in der ersten funktionstüchtigen digitalen Kamera von Kodak benutzt. Entwickelt hat sie der Erfinder Steven Sasson. Diese Kamera wog 3,6 Kilogramm, war größer als ein Toaster und benötigte noch 23 Sekunden, um ein Schwarz-Weiß-Bild mit 100x100 Pixeln Auflösung auf eine digitale Magnetbandkassette zu übertragen; um das Bild auf einem Bildschirm sichtbar zu machen, bedurfte es weiterer 23 Sekunden.
1986 stellte Canon mit der RC-701 die erste kommerziell erhältliche Still-Video-Kamera mit magnetischer Aufzeichnung der Bilddaten vor, Minolta präsentierte den Still Video Back SVB-90 für die Minolta 9000; durch Austausch der Rückwand der Kleinbild-Spiegelreflexkamera wurde aus der Minolta 9000 eine digitale Spiegelreflexkamera; gespeichert wurden die Bilddaten auf 2-Zoll-Disketten.
1987 folgten weitere Modelle der RC-Serie von Canon sowie digitale Kameras von Fujifilm (ES-1), Konica (KC-400) und Sony (MVC-A7AF). 1988 folgte Nikon mit der QV-1000C und 1990 sowie 1991 Kodak mit dem DCS-System (Digital Camera System) sowie Rollei mit dem Digital Scan Pack. Ab Anfang der 1990er Jahre kann die Digitalfotografie im kommerziellen Bildproduktionsbereich als eingeführt betrachtet werden.
Die digitale Fotografie revolutionierte die Möglichkeiten der digitalen Kunst, erleichtert insbesondere aber auch Fotomanipulationen.
Die Photokina 2006 zeigt, dass die Zeit der filmbasierten Kamera endgültig vorbei ist.[3] Im Jahr 2007 sind weltweit 91 Prozent aller verkauften Fotokameras digital[4], die herkömmliche Fotografie auf Filmen schrumpft auf Nischenbereiche zusammen.
Siehe auch: Chronologie der Fotografie, Geschichte und Entwicklung der Fotografie

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Freitag, 2. Juli 2010

Neben Kreditinstituten sind wesentliche Marktteilnehmer

Durch den Devisenmarkt wird der Tausch inländischen Geldes in ausländisches und umgekehrt ermöglicht und dadurch Kaufkraft von Inlandswährung in Auslandswährung umgewandelt[3]. Die weltweiten Devisenmärkte werden insbesondere durch den Devisenhandel geprägt. Neben Kreditinstituten sind wesentliche Marktteilnehmer auf dem Devisenmarkt auch größere Industrieunternehmen, private Devisenhändler, Devisenmakler und Handelshäuser[4]. Eine wichtige Gruppe von Akteuren auf dem Devisenmarkt sind die Zentralbanken. Diese können durch Devisenmarktinterventionen aus (wirtschafts)politischen Gründen in den Markt eingreifen, um z.B. das Devisenmarktgleichgewicht wiederherzustellen.
Der allergrößte Teil des Devisenhandels vollzieht sich außerbörslich im Interbankenhandel[5]. Devisenbörsen waren – anders als die Wertpapierbörsen – in den Devisenhandel kaum eingeschaltet und sind deshalb weitgehend abgeschafft worden (in Deutschland am 31. Dezember 1998). Ihre wesentlichste Funktion, die Ermittlung der amtlichen Devisenkurse, erfüllen in Europa seither Referenzwerte wie der EuroFX. Handelsmedium ist vor allem der online-Handel über Handelsplattformen wie dem elektronischen Makler „EBS“ und der Telefonhandel. Handelsobjekt sind Devisen, die eine ihr Herkunftsland repräsentierende Währungsbezeichnung besitzen. Von den weltweit wichtigsten Handelswährungen wurde das Pfund Sterling im Jahre 1750 als erste Währung eingeführt, es folgte 1850 der Schweizer Franken, 1871 der Yen, 1875 der US-Dollar, und eine der jüngsten Währungen ist der im Jahre 2002 eingeführte Euro.

Der internationale Devisenhandel

Der internationale Devisenhandel begann im Jahre 1880 mit der Möglichkeit, ausländische Zahlungen auf einem eigenen Bankkonto im Ausland gutschreiben zu lassen. Mit Gründung des IWF und der Weltbank und insbesondere durch das Bretton-Woods-Abkommen vom 22. Juli 1944 entstanden weltweit feste Wechselkurse, deren Schwankungsbreiten international festgelegt wurden. Zentralbanken wurden dadurch verpflichtet, bei Über- oder Unterschreitung der so genannten Interventionspunkte in das Marktgeschehen einzugreifen und dadurch die Interventionspunkte wieder herzustellen. Diese festen Wechselkurse wurden erstmals am 30. September 1969 gelockert, am 19. März 1973 beginnt die EG mit dem gemeinsamen „Block-Floating“ gegenüber dem US-Dollar, wodurch die bisher geltenden festen Wechselkurse zugunsten frei schwankender Wechselkurse abgelöst wurden. Durch „Floating“ der Währungskurse erhöhten sich die Risiken für die Marktbeteiligten; Aktien-, Zins- und Devisenmärkte waren fortan größeren Kursschwankungen (Volatilitäten) ausgesetzt.
Das galt insbesondere in Krisenzeiten wie der ersten so genannten Ölkrise, die durch den „Jom-Kippur-Krieg“ nach dem 26. Oktober 1973 ausgelöst wurde. Die Schließung der Herstatt-Bank am 26. Juni 1974 warf erstmals Fragen der Kontrahentenrisiken im Interbankenhandel auf, wobei die Gefahr besteht, dass eine Bank in dem Zeitpunkt ausfällt und ihren vertraglichen Verpflichtungen nicht mehr nachkommt, zu dem die andere Bank im Vertrauen auf die Gegenleistung bereits geleistet hat[2]. Dies hatte zur Folge, dass bankaufsichtsrechtliche Neuregelungen erforderlich wurden und der Bedarf an wirkungsvollen Instrumenten für ein effektives und effizientes Risikomanagement anstieg.
Am 13. August 1982 schloss Mexiko seinen Devisenmarkt und löste damit den Beginn der so genannten Schuldenkrise insbesondere in Lateinamerika und anderen Entwicklungsländern aus. Weitere Staatskrisen wie die Tigerstaaten-Krise (1997) oder die Argentinien-Krise (1998) folgten und wirkten sich enorm auch auf die Devisenmärkte aus. Hierbei zeigte sich, dass die Devisenmärkte, anders als etwa Wertpapier- oder Geldmärkte, sehr stark von staatlichen und staatspolitischen Einflüssen geprägt sind: gerät eine bestimmte Währung in die Krise, so greift die Zentralbank oder gar der Staat selbst in das Geschehen ein.